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Chic-Chocs-Gebirge, Québec

Chic-Chocs-Gebirge

Québecs höchste Gipfel über der Baumgrenze: Karibu-Herden, Via Ferrata und elchreicher Borealer Wald im Parc national de la Gaspésie.

Aktualisiert am:

Quick facts

Höchste Gipfel
Mont Jacques-Cartier: 1.268 m; Mont Albert: 1.151 m
Nächste Stadt
Sainte-Anne-des-Monts (Parkeintritt)
Karibu
Bergkaribu auf dem Gaspésie-Plateau — einzige Population südlich des Saint-Laurent

Die höchsten Gipfel Québecs

Die Chic-Chocs sind das nördlichste Ausläufer der Appalachian Mountains und die höchste Bergkette östlich der Rockies in Kanada. Der Parc national de la Gaspésie schützt das Kerngebiet.

Mont Jacques-Cartier (1.268 m)

Der höchste Gipfel ist per Wanderweg vom Besucherzentrum aus zugänglich. Der Gipfel liegt oberhalb der Baumgrenze in einer alpinen Tundra, die für Kanada östlich von den Rockies einzigartig ist. Bei gutem Wetter sind die Aussichten über den Saint-Laurent-Estuar beeindruckend.

Karibu: Das Gaspésie-Karibu ist die südlichste Bergkaribu-Population der Welt. Im Sommer grasen die Herden auf den alpinen Plateaus. Die Beobachtungsmöglichkeiten vom Wanderweg sind real — nicht garantiert, aber häufig.

Mont Albert (1.151 m)

Das flache Gipfelplateau des Mont Albert (ca. 20 km²) ist ein außergewöhnliches Beispiel für serpentinitisches Substrat, das eine ganz andere Vegetation erzeugt als der umgebende Wald. Karibu sind hier ebenfalls häufig.

Via Ferrata

Der Parc national de la Gaspésie bietet eine Via-Ferrata-Route am Mont Lyall — anspruchsvoller als die Via Ferrata in den Grands-Jardins (Charlevoix), aber mit noch spektakuläreren Gaspésie-Aussichten.

Praktische Tipps

Anreise: Sainte-Anne-des-Monts ist der Hauptzugangspunkt, 5–6 Stunden von Montréal oder 4,5 Stunden von Québec City.

Unterkunft: Auberge de montagne des Chic-Chocs am Parkrand (Vollpension, Bergführer verfügbar). Camping im Park (Sépaq).

Ausrüstung: Für Gipfelwanderungen empfehlen sich Wanderstöcke und Regenjacke auch im Sommer — das Wetter kann sich schnell ändern. Insekten (Mücken, Kriebelmücken) von Mitte Juni bis Mitte Juli intensiv.