Percé (Rocher Percé & Île Bonaventure)
Ikonischer Kalksteinbogen aus dem Meer plus die weltgrößte zugängliche Tölpelkolonie — 2 unverzichtbare Tage auf der Gaspé-Halbinsel.
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Quick facts
- Rocher Percé
- 88 m hoch, 479 m lang, ca. 375 Mio. Jahre alt
- Île Bonaventure
- ca. 110.000 Tölpelpaare — drittgrößte zugängliche Kolonie der Welt
- Entfernung von Gaspé
- 75 km, 1h
Percé: Québecs dramatischster Küstenausblick
Percé ist der emotionale Höhepunkt der Gaspésie-Rundreise. Zwei Dinge machen es obligatorisch: der Rocher Percé und die Île Bonaventure.
Rocher Percé
Der Rocher Percé — ein 88 Meter hoher Kalksteinmonolith mit einem natürlichen Bogen (Loch), der bei Ebbe zu Fuß zugänglich ist — ist eines der meistfotografierten Naturdenkmäler Kanadas. Bei Hochwasser trennt den Felsen das Meer vom Ufer; bei Ebbe kann man zum Fuß des Felsens waten (Vorsicht: die Gezeiten in Percé steigen schnell).
Die besten Aussichten auf den Felsen sind:
- Vom Dorfstrand, besonders bei Abendlicht
- Vom Cap Blanc-Aussichtspunkt, auf 100 m Höhe über dem Felsen
- Vom Boot auf dem Weg zur Île Bonaventure
Île Bonaventure
Die Île Bonaventure liegt 4 km vor Percé und beherbergt eine der drei größten zugänglichen Tölpelkolonien der Welt. Im Sommer brüten rund 110.000 Paare auf der Nordseite der Insel.
Bootsfahrt und Wanderung: Die Fähre (ca. 30 CAD / ca. 20 EUR) fährt von Percé und landet auf der Westseite der Insel. Von dort führt ein 4 km-Wanderweg zur Kolonie auf der Nordseite. Der Anblick und der Lärm von Zehntausenden von Tölpeln aus nächster Nähe ist außergewöhnlich. Dauer: Gesamtausflug 3–4 Stunden.
Wandern in Percé
Der Mont-Sainte-Anne-Trail (7 km, 300 m Anstieg) bietet den besten Panoramablick auf den Rocher Percé von oben. Besonders bei Abendlicht außergewöhnlich.
Praktische Tipps
Unterkunft: Percé ist klein; in der Hochsaison (Juli–August) ist Frühbuchung (4–8 Wochen) für Hotels und Camping notwendig.
Bootstouren: Fähren zur Île Bonaventure starten von Quai de Percé morgens. Bei schlechtem Wetter storniert Sépaq; auf Flexibilität vorbereiten.
Beste Zeit: Juli–August für maximale Tölpelaktivität; September–Oktober für Herbstlaub kombiniert mit dem Felsen.